Präambel
"Aus der Erkenntnis, dass zur Weiterentwicklung der Physik des Erdkörpers Gemeinschaftsarbeiten notwendig sind, die die Übernahme von Verpflichtungen in einem Ausmaß notwendig machen, wie sie von einem einzelnen Institutsleiter nicht mehr getragen werden können, haben sich die Leiterinnen und Leiter von geophysikalischen Forschungsinstitutionen in der Bundesrepublik Deutschland zu einem Verein zusammengeschlossen. Dieser Verein soll einen an der Erforschung der Physik des Erdkörpers interessierten Personenkreis umfassen."
| Vorsitzender: | Prof. Dr. Hans-Jürgen Götze, Kiel |
| Stellvertr. Vorsitzender: | Prof. Dr. Heinrich Villinger, Bremen |
| Sektretär: | Dr.-Ing. Herbert Wilmes, Bundesamt für Kartographie und Geodäsie |
Das FKPE ist Trägerorganisation der GeoUnion. Gemeinsam mit der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe betreibt es das Seismologische Zentralobservatorium (SZO).
Eine Standortbestimmung
Die Ergebnisse interner Diskussionen zur Standortbestimmung des FKPE sind von den Mitgliedern in einem gemeinsamen Papier zusammengefasst worden:
Das Forschungskollegium Physik des Erdkörpers (FKPE) ist ein Zusammenschluss der Leiter geophysikalischer Forschungseinrichtungen in Deutschland und dem benachbarten deutschsprachigen Ausland. Im FKPE sind die Institute der Universitäten (bzw. Fachrichtungen größerer Institute für Geowissenschaften), außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, eine Bundesanstalt und Anwender aus der Industrie vertreten.
Das FKPE wurde gegründet zum Zweck der gegenseitigen Information und der Koordination von Forschungsaufgaben, der Organisation von Gemeinschaftsforschung und der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Damit war es zunächst möglich, entsprechend der Satzung auch größere Projekte gemeinsam bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zu beantragen und durchzuführen. Durch die Einrichtung von Großforschungseinrichtungen, wie z.B. dem Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches Geoforschungszentrum, dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) oder dem Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel GEOMAR haben sich diese Akzente verschoben: Großprojekte und Gerätepools werden dort organisiert, und die Institute der Universitäten beteiligen sich daran meist als Juniorpartner. Die seismologische Infrastruktur (das Seismologische Zentralobservatorium) wurde von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) übernommen und wird unter intensiver fachlicher Mitwirkung des FKPE weiter genutzt.
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