Georadar
Das Georadar gilt i. a. als eine der jüngsten Entwicklungen auf dem Gebiet der angewandten Geophysik. Das beruht auf der Ausbreitung elektromagnetischer Wellen mit Frequenzen zwischen ca. 10 MHz und 4 GHz durch den Untergrund. Im Geozentrum wurden aber bereits seit Beginn der 70er Jahre intensivste Anstrengungen unternommen, den Untergrund mit sehr kurzen hochfrequenten Impulsen zu erkunden. Diese konzentrierten sich zunächst auf Salzgestein, das ein ideales Ausbreitungsmedium für elektromagnetische Wellen darstellt.
Mit der Weiterentwicklung der Messtechnik ergaben sich immer vielseitigere Anwendungsbereiche. Diese umfassen u. a.:
- Erkundung des geologischen Schichtaufbaus
- Nachweis von Klüftigkeiten und Störzonen
- Erkundung von Hohlräumen
- Bodenuntersuchungen
- Einzelobjektortung (Leitungen, Kabel u.s.w.)
- Lagerstättenerkundung
- Archäologische Erkundung
- Landminensuche
- Untertägige Erkundung in Salzbergwerken
Neuerdings können kontinuierliche geoelektrische Untersuchungen mit dem OhmMapper das Georadar wirkungsvoll unterstützen.
Projektgruppe
Dr. Jan Igel
+49 (0)511 643-2770
Regine Ziekur
+49 (0)511 643-3528
Raphael Holland
Dr. Kazunori Takahashi
Sven Uchtmann (jetzt DMT, Hamburg)
Dieter Epping




