Geophysikalische Bohrlochmessung

Großer Messwagen
Die Sektion S5 „Gesteinsphysik und Bohrlochgeophysik“ führt geophysikalische Bohrlochmessungen in „flachen“ (< 1000 m) und „tiefen“ (bis 6000 m) Bohrlöchern durch, interpretiert diese Ergebnisse und entwickelt neue Bohrloch-Messtechniken. Die Kombination und Interpretation der verschiedensten physikalischen Parameter verbessert das Verständnis grundlegender Gesteins und Reservoir-Eigenschaften, wie sie z.B. als Eingangsparameter im Bereich Hydrogeophysik, Bodengeophysik sowie Geothermie und CCS (Carbon Capture & Storage) benötigt werden. Diese Parameter bilden damit wichtige Eingangsgrößen für viele Projekte in den Schwerpunkten.
Im Fokus der Untersuchungen stehen dabei insbesondere zwei Forschungsbereiche:
- Die Erkundung und Charakterisierung des Temperaturfeldes im tiefen Untergrund sowie
- die Teilnahme an Forschungsbohrungen im Rahmen des International Continental Drilling Program (ICDP) mit paläo-geophysikalischen Forschungsbeiträgen.
Der Sektion 5 stehen dafür zwei Bohrlochmessfahrzeuge zur Verfügung:
- Ein „kleiner“ Messwagen auf Mercedes Benz Sprinter Basis für geophysikalische Bohrlochmessungen im oberflächennahen Bereich (bis ca. 1200 m Tiefe).
- Ein „großer“ Messwagen, MAN TGL-240 10t, für geophysikalische Bohrlochmessungen bis 6000 m Tiefe.




