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Wie gliedert sich die Gesteinsphysik?
Die Gesteinsphysik lässt sich wie folgt grob gliedern:
- Eigenschaften von Porenraum und Gesteinsmatrix (z.B. Dichte, Porosität, Permeabilität)
- Magnetische Eigenschaften (z.B. magnetische Suszeptibilität, remanente Magnetisierung)
- Elektrische Eigenschaften (z.B. elektrischer spezifischer Widerstand, komplexe elektrische Eigenschaften)
- Elastische Eigenschaften sowie Bruch- und Deformationsvorgänge (z.B. Scher- und Kompressionswellengeschwindigkeiten, elastische Moduln)
- Thermische Eigenschaften (z.B. Wärmeleitfähigkeit, spezifische Wärmekapazität)
- Radioaktivität und Wärmeproduktion (z.B. natürliche Gammastrahlung, Zerfallsraten)
Jede dieser Eigenschaften sollte dabei durch innere Vorgänge und Mechanismen von der atomaren bis zur mikroskopischen Skala erklärt werden. Es können durch geeignete Probenauswahl und Probenanzahl (sogenannte repräsentative Datensätze) modellhafte Vorstellungen entwickelt werden, die so Schritt für Schritt zum besseren Verständnis der physikalischen Gesteinseigenschaften führen.




