Magnetik Norddeutschland
Dieses Projekt untersucht den Informationsgehalt der Karte der Anomalien des erdmagnetischen Totalfeldes der Bundesrepublik Deutschland 1:1.000.000 hinsichtlich hochfrequenter Anomalien, die mit lokalen Strukturen in Verbindung stehen. Dieser Frage muss vor dem Hintergrund der interessierenden Wellenlängen, des Interpolationsalgorithmus, der Größe des Untersuchungsobjekts und der Vergleichbarkeit mit modernen, räumlich hoch auflösenden Messungen nachgegangen werden.
Um quantitative Aussagen in Form von physikalischen Modellen zu ermöglichen, sind kleinräumige Testgebiete notwendig, für die ausreichend strukturelle, wenn möglich auch petrophysikalische Informationen vorliegen. In einer exemplarischen Studie prüfen wir daher, inwieweit sich in Norddeutschland Trümmererzlagen des oberen Albs als potenzielle Träger hoher Suszeptibilitäten in magnetischen Anomalien abbilden. Dazu vergleichen wir ältere Befliegungsdaten (Prakla-Seismos, 1965-1971) mit hoch auflösenden Aeromagnetikmessungen.
Projektleitung
Projektmitarbeiter
Laufzeit
01.2011 - 12.2011
Förderer
RWE Dea und LIAG
Partner
RWE Dea
(Dr. C. Bücker, Dr. M. König)






