LIAG
 

Erkundung quartärer Depositstrukturen

Messarbeiten für hochauflösende Scherwellen-Reflexionsseismik im Bereich Porta Westfalica.

Rinteln/Porta Westfalica

Im Rahmen der paläogeographischen Erforschung saalezeitlicher Eisstauseen zur detaillierten Rekonstruktion der Faziesarchitektur und zur Erstellung von Seespiegelkurven im niedersächsischen Bergland werden Depositkomplexe glazio-lakustriner Eisrandsysteme mittels hoch auflösender Scherwellen-Reflexionsseismik untersucht.

Ergebnis
Die Einbindung in eine Vielzahl von Bohrungs- und Aufschlussdaten sowie anderen geophysikalischen Erkundungsverfahren liefert neben neuen Erkenntnissen zur Faziesarchitektur unter Anderem auch eine Referenzierung des methodischen Potenzials zur Detektierung auch vergleichsweise gering-mächtiger Sedimentlagerungen in komplizierten quartären Formationen.

Ausblick
Aufgrund der bislang durch diese Methode gewonnenen neuen Ergebnisse hinsichtlich der internen Strukturierung der untersuchten Sedimentkomplexe wurden Fördermittel für eine Ausdehnung auf weitere sedimentäre Schlüsselstrukturen in Norddeutschland beantragt. Zur weiteren Evaluierung der Methodik sind exemplarische Vergleichsmessungen über sedimentologisch detailliert erfassten Strukturkomplexen geplant.

 

Ein Projekt aus der Sektion Seismik & Potenzialverfahren

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