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Sektion 1 - Seismik & Potenzialverfahren

Die Sektion Seismik und Potenzialverfahren entwickelt und nutzt Methoden der Seismik, der Magnetik und der Gravimetrie zur Erforschung des Aufbaus und zum Verständnis der Dynamik der Erdkruste. Dabei kümmern wir uns besonders um den anthropogen beeinflussbaren Tiefenbereich in den obersten Kilometern der Erdkruste. Dieser ist wirtschaftlich und ökologisch für den menschlichen Lebensraum besonders wichtig. Deshalb untersuchen wir die in diesem Teil des Untergrundes vorhandenen Strukturen, die sie bestimmenden physikalischen Parameter sowie die Prozesse, die sie erzeugen und verändern.

Daraus ergeben sich unsere thematischen Forschungsfelder:

Strukturanalyse & Deformationsmodellierung und

Georisiken,

sowie die methodischen Arbeitsbereiche:

Seismische Quellen & Messtechnik und

Gravimetrie & Magnetik.

Unser Ziel ist es, mit Hilfe hochauflösender seismischer Verfahren geologische Einheiten, Schichtverteilungen und Störungssysteme in der Tiefe zu erfassen; dies insbesondere auch unter versiegelten Flächen oder für Subrosionsprozesse. Dazu werden neue, nicht handelsübliche Geräte bis zur Marktreife entwickelt und in verschiedenen geologischen Umfeldern erprobt. Skalenübergreifend kommen hierbei Anwendungen vom Raum bis ins Bohrloch zum Einsatz, die wiederum durch die Potenzialmethoden ergänzt und in ihrer zeitlichen Variabilität erforscht werden. So soll aus dem Verständnis der Dynamik eines Systems die Möglichkeit erwachsen, Vorhersagen für die Zukunft zu machen.

Mitarbeiter(innen) der Sektion S1 bei der Jahresklausur 2016 in der Außenstelle Grubenhagen.