LIAG
 

Georisiken

Georisiken umfassen alle Arten von Naturgefahren, die den Lebensraum des Menschen bedrohen können. Bekannte große Ereignisse sind Vulkanismus, Erdbeben oder Stürme und Hochwasser. Es gibt aber auch weniger extreme Phänomene, die uns z.B. durch Massenumlagerungen (Hangrutschungen), Oberflächeneinbrüche oder -hebungen (Erdfall, Altbergbau, Salztektonik) sowie Kontamination (natürlich oder anthropogen verursacht/verstärkt) verletzbar machen.

Da neben grundlagenorientierten Fragestellungen auch neue Beobachtungstechniken, Simulationen und Überwachungsstrategien notwendig sind, müssen eine Vielzahl unterschiedlicher Disziplinen von den Geo- über die Ingenieur- bis hin zu den Sozialwissenschaften zusammen kommen.  Hierzu tragen wir mit geophysikalischen, insbesondere seismischen Messungen im Feld und auf versiegelten Flächen sowie Simulationen bei. Im LIAG integriert die Nachwuchsgruppe Subrosion mehrere Disziplinen. 

Zusammen mit Partnern aus Forschung und Industrie haben wir das Rahmenpapier 'Charakterisierung und Überwachung von Salz-bezogenen Erdfällen in urbanen Gebieten' entwickelt, das mittelfristig als Leitfaden für die Forschung dienen soll.

Tagesbruch in der Nacht vom 17. zum 18.03.07 in Rathmannsdorf, Sachsen-Anhalt. Durchmesser ca. 5 m, Tiefe ca. 1 m.