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Entwicklung von Auswerte- und Inversionsverfahren

Die methodischen Entwicklungen in der geoelektrischen und elektromagnetischen Erkundung stellen einen Schwerpunkt der Sektionsarbeit dar. Dazu werden zahlreiche Verfahren verwendet, um diese einerseits weiter zu entwickeln, andererseits aber auch deren wissenschaftlich notwendige Kombination voran zu treiben. Dies geschieht auch innerhalb von Drittmittelprojekten. Methodische Verbesserungen kommen direkt den Arbeiten in den Forschungsschwerpunkten zugute.

Methodische Weiterentwicklungen bestehen zum einen darin, Messmethoden zu verbessern und das Experimentaldesign, z.B. in der Positionierung von Sensoren oder der Wahl der Anordnungen, zu optimieren. In jüngster Zeit führt die rasante Verbesserung der Messgeräte zu einer Anforderungen an verbesserte und genauere Auswertealgorithmen durch die Anwendung moderner numerischer Algorithmen. Weiterhin kommt es zu methodischen Verbesserungen, indem Verfahren auf andere Anwendungsfälle, höhere Dimensionen oder größere Tiefen erweitert werden.

Auswerteverfahren, Modellrechnung und Inversion

Um die Daten aus leistungsfähigen Erfassungssystemen auswerten zu können, sind komplexe Auswerteverfahren nötig. Synthetische Modellierungen und Inversionsrechnungen liefern ein detailliertes Bild des Untergrundes, sind aber auch in der Lage, im Vorfeld den Erfolg von Messungen zu prognostizieren und im Nachhinein die Qualität der Ergebnisse zu bewerten. Details

Monitoring

Über die reine strukturelle und parametrische Erkundung hinaus ist das Verständnis der Dynamik ablaufender Prozesse gefordert. Dazu werden geophysikalische Wiederholungsexperimente durchgeführt. Speziell angepasste Algorithmen sind dann in der Lage, die Veränderungen der physikalischen Parameter abzubilden. Details

Tiefengeoelektrik

Die Erforschung tiefer (mehrere 100m) Strukturen ist oft beschränkt auf seismische Strukturerkundung. Um Informationen über die Sediment- und Fluidzusammensetzung zu machen, können großskalige geoelektrische Versuche, entweder in der Form von Tiefensondierungen oder als Dipol-Dipol-Experimente durchgeführt werden. Details

 

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Dr. Thomas Günther
+49 (0)511 643-3494

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