LIAG
 

Georadar

Das Georadar ist ein Verfahren zur schnellen und hoch auflösenden Erkundung des oberflächennahen Untergrunds (Details). Der Schwerpunkt des Forschungsbereichs liegt zum einen in der methodischen Weiterentwicklung des Georadars im Einsatz von der Oberfläche oder von Bohrlöchern aus und beinhaltet sowohl eine Weiterentwicklung der Messtechnik als auch der Auswerteverfahren. Zur Untersuchung grundlegender Phänomene und zur Unterstützung quantitativer Aussagen werden ergänzende Untersuchungen dielektrischer Eigenschaften von Bodenproben im Labor mittels dielektrischer Spektroskopie durchgeführt. Ein großer Teil der thematischen Fragestellung stammt aus dem Bereich Hydrogeophysik, wie etwa die hochauflösende Untersuchung der Wasserverteilung und Dynamik der vadosen Zone oder die Erkundung von Aquiferstrukturen, aber es werden auch strukturgeologische, sedimentologische, bodenkundliche und archäologische Fragestellungen oder die Kampfmittelsuche mittels Georadar untersucht.

Projekte im Forschungsfeld

Humanitäres Minenräumen

Zur Suche von vergrabenen Landminen werden meist Metalldetektoren oder in neuerer Zeit auch das Georadar eingesetzt. Sie werden jedoch häufig durch den Boden in ihrer Funktionsweise beeinträchtigt. Ziel des vom BMVg finanzierten Projektes ist es, die für die jeweilige Untersuchungsmethode relevanten physikalischen Bodeneigenschaften quantitativ zu beschreiben und deren Einfluss auf die Detektierbarkeit von Landminen zu untersuchen. Details

Erkundung von Karstsystemen und Subrosionsstrukturen

Die  Nachwuchsgruppe „Subrosion“  beschäftigt sich mit der geophysikalischen Erforschung von Subrosionsprozessen. Ziel des Themenfeldes Elektromagnetik ist mit Hilfe von es, elektromagnetische Verfahren, GPR und ERT zur Charakterisierung von Karststrukturen, Erdfällen und Auflockerungs-/Zersetzungszonen zu nutzen und diese von ungestörten Gesteinen abzugrenzen. Details

SIMAR

Das Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Inversionsalgorithmus von nuklear magnetischen Resonanzmessungen unter Einbindung von Georadarinformationen zur Verbesserung der Abbildung von Untergrundparametern.. Details

 

Ansprechpartner

Dr. Jan Igel
 +49 (0)511 643-2770

Mitarbeiter im Themenbereich

Michael Grinat
Dr. Thomas Günther
Robert Meyer
Dieter Epping

Partner/ Zusammenarbeit mit

BGR Hannover
Universität Hannover
Universität Aachen
Universität Greifswald
ATB Potsdam-Bornim
TU Braunschweig
Tohoku Universität Japan
DRDC Suffield Canada