LIAG
 

Modellierung und Inversion

Das Forschungsfeld beschäftigt sich mit modernen Modellierungs- und Inversionsalgorithmen auf der Basis von Finiten Differenzen oder Finiten Elementen. Es bedient dabei der in der Sektion verankerten Methoden (Geoelektrik, Georadar, Oberflächen-NMR und induktive Elektromagnetik) und verknüpft diese miteinander. Viele Entwicklungen haben einen direkten Bezug zum Forschungsschwerpunkt ‚Grundwassersysteme‘, andere sind für die strategische Ausrichtung der Sektion wichtig.

Projekte im Forschungsfeld

Auswerteverfahren, Modellrechnung und Inversion

Um die Daten aus leistungsfähigen Erfassungssystemen auswerten zu können, sind komplexe Auswerteverfahren nötig. Synthetische Modellierungen und Inversionsrechnungen liefern ein detailliertes Bild des Untergrundes, sind aber auch in der Lage, im Vorfeld den Erfolg von Messungen zu prognostizieren und im Nachhinein die Qualität der Ergebnisse zu bewerten. Details

Monitoring

Über die reine strukturelle und parametrische Erkundung hinaus ist das Verständnis der Dynamik ablaufender Prozesse gefordert. Dazu werden geophysikalische Wiederholungsexperimente durchgeführt. Speziell angepasste Algorithmen sind dann in der Lage, die Veränderungen der physikalischen Parameter abzubilden. Details

DESMEX

Das Hauptziel des Verbundprojekts DESMEX (Deep Electromagnetic Soundings for Mineral EXploration - Tiefe elektromagnetische Sondierungen zur Erzexploration) ist die Entwicklung eines sowohl Boden- (Sender) als auch Luft-gestützten (Empfänger) elektromagnetischen Explorationssystems für Erzlagerstätten bis 1 km Tiefe. Details

COMET

Ziel des Projektes ist es einen strukturell gekoppelten Inversionsalgorithmus zur Auswertung von nuklear magnetischen Resonanzmessungen in Kombination mit elektrischer Widerstands-Tomographie zu entwickeln. Details

 

Ansprechpartner

Dr. Thomas Günther
+49 (0)511 643-3494

Mitarbeiter im Themenbereich

Raphael Rochlitz
Dr. Jan Igel
Michael Grinat
Mathias Ronczka
Nico Skibbe
Dr. Mike Müller-Petke

Produkte & Publikationen

des Arbeitsbereiches

Partner/ Zusammenarbeit mit

BGR Hannover
Universität Leipzig
Universität Frankfurt
Forschungszentrum Jülich
ETH Zürich
TU Berlin