LIAG
 

SIMAR - Structural constrained Inversion of MAgnetic-resonance and geoRadar

Ziel des Projektes

Das Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Inversionsalgorithmus von nuklear magnetischen Resonanzmessungen unter Einbindung von Georadarinformationen zur Verbesserung der Abbildung von Untergrundparametern.

 

 

Projektbeschreibung

Verbesserung des Inversion durch die Einbeziehung von Schichtgrenzen aus Georadarmessungen.

Zur Charakterisierung oberflächennaher lateraler Variabilität hydrogeophysikalischer Parameter eignen sich Methoden wie Oberflächen-NMR (oder Magnet-Resonanz-Tomographie - MRT) oder Gleichstromgeoelektrik (ERT). Allerdings erlauben diese Methoden zumeist nicht die Abbildung scharfer Schichtgrenzen und/oder dünner Schichten, sondern bilden geglättete Modelle des Untergrundes ab. Im Gegensatz dazu eignen sich Georadarmessung um scharfe Schichtgrenzen abzubilden.

Das Projekt verfolgt den schon in der ERT Inversion erfolgreich eingesetzten Ansatz, Reflexionen der Georadarmessungen in die MRT Inversion als strukturelle Randbedingungen einzubeziehen. Zum Einen werden die Reflexionen dabei explizit als Gittergrenzen vorgesehen und zum Anderen wird die Glattheitsforderung an diesen Schichtgrenzen reduziert.      

 

Projektleitung

Dr. Mike Müller-Petke

Dr. Jan Igel

Dr. Thomas Günther

Projektbearbeitung

Dr. Chuandong Jiang

Laufzeit

01.10.2016-31.05.2018

Förderer

Leibniz Institut für Angewandte Geophysik

Jilin University