LIAG
 

Forschungsbohrungen im LIAG

Allgemeines

Seit 1970 können mit Haushaltsmitteln des Instituts Forschungsbohrungen abgeteuft werden. Die Vergabe der Mittel erfolgte zunächst im Wesentlichen unter der Federführung der Direktoren der staatlichen geologischen Dienste. Mit der Umstrukturierung der GGA zu einem selbstständigen Forschungsinstitut Anfang 2000 änderten sich auch die Rahmenbedingungen für die Bohrungen. Über die Vergabe der Mittel entscheidet das Institut selbst und beteiligt Interessierte und Kooperationspartner an Forschungsbohrungen, die in die Forschungsschwerpunkte des Instituts eingebunden werden können. Hierzu lädt das Institut zur Diskussion der eingegangenen Vorschläge zu einem Workshop ein. Die Forschungsbohrungen der letzten Jahre wurden hauptsächlich in vulkanische Strukturen aus dem Tertiär, quartäre Rinnen und Sedimentarchive abgeteuft (nach Schulz, 2002). Wir weisen darauf hin, dass der Etat nicht auf die Niederbringung von Bohrungen beschränkt ist. Möglich sind auch Experimente in oder zwischen Bohrlöchern oder andere geophysikalische Messungen.

Schulz (2002): Forschungsbohrungen des GGA-Instituts, Z. Angew. Geol., 48(4), S. 3-8, Artikel als pdf

Forschungsbohrung 2011

Die vielversprechendsten Vorschläge wurden auf einem Workshop am 06.05.09 vorgestellt. Details

Kriterienkatalog

Vom Institut wurde ein Kriterienkatalog erarbeitet, der als Richtlinie für die Bewertung der einzelnen Bohrvorschläge heran gezogen wird.

Bisherige Bohrlokationen

Die bisherigen Bohrlokationen finden Sie hier

Ablaufplan

Ablaufplan einer Forschungsbohrung (0=Bohrjahr)