Hochauflösende 3D-Seismik
Im Auftrag des Leibniz-Institutes für Angewandte Geophysik (LIAG) führte die Firma DMT GmbH & Co. KG, Essen, im Juni/Juli 2009 die 3D-reflexionsseismischen Messungen nach dem Vibroseis-Verfahren durch. Auf einer Fläche von 26,3 km2 wurden seismischen Wellen (3 Vibratoren Mertz M12, Sweep 12-96 Hz, 10 sec Dauer, 8-fach) von insgesamt 2829 Vibratorpunkten angeregt und von 2798 Registrierkanälen (Geophonpunkte, 12-fache Bündelung) in Festaufstellung registriert. Das Messgebiet besteht zu etwa einem Drittel aus Stadt- und Gewerbegebieten, zu etwa einem weiteren Drittel aus landwirtschaftlichen Flächen und dem Rest aus Waldgebieten. Diverse Autobahnen und verkehrsreiche Straßen kreuzen das Messgebiet.
Folgende Abbildungen zeigen die Vibratorenkolonne im Stadtgebiet von Unterhaching, im Bereich einer geplanten Geothermiebohrung (Kirchstockach), sowie die Datenregistrierung im Messwagen.
In folgender Abbildung sind die Geophonpunkte (blau) und Vibratorpunkte (rot) mit CMP-Überdeckung (im Zentrum bis ca. 300-fach, am äußeren Rand ca. 10-20-fach) dargestellt. Seit August 2009 befinden sich die Daten am LIAG im Processing und in der Interpretation.










