LIAG
 

Forschungsbohrungen im LIAG

Allgemeines

Das Institut hat die Möglichkeit, aus dem Kernhaushalt regelmäßig Forschungsbohrungen zu finanzieren. Solche Bohrprojekte laufen über mehrere Jahre:
Planungsphase, Bohrphase, Auswerte- und Veröffentlichungsphase.
Bei der Auswahl der Bohrprojekte werden Geocommunity bzw. Partner intensiv mit einbezogen, so dass es zu breit gefächerten gemeinsamen Vorhaben kommt. Ein Bohrprojekt wird dabei oft zum Kristallisationspunkt für Forschung und Drittmittelmobilisierung. Es hat zusätzlich nach innen eine die Kräfte bündelnde Wirkung, da sich das Institut methodenübergreifend an der Vorerkundung des Bohrstandorts intensiv beteiligt. 

Die aktuellen Forschungsbohrungen und die der letzten Jahre wurden hauptsächlich zur Erkundung von terrestrischen Sedimentsystemen abgeteuft, weiterhin dienten sie zur Erkundung von Grundwassersystemen und Entwicklung von Messverfahren. Der Bohretat ist nicht auf Bohrungen beschränkt, die Finanzierung von Experimenten in oder zwischen Bohrlöchern oder andere aufwändige geophysikalische Messungen ist ebenfalls möglich.

Informationen zur Geschichte der Forschungsbohrungen des LIAG, ehemals GGA-Institut, findet sich in:
Schulz (2002): Forschungsbohrungen des GGA-Instituts, Z. Angew. Geol., 48(4), S. 3-8, Artikel als pdf

Kriterienkatalog

Vom Institut wurde ein Kriterienkatalog erarbeitet, der als Richtlinie für die Bewertung der einzelnen Bohrvorschläge heran gezogen wird.

Bohrlokationen

Die Bohrlokationen finden Sie hier

Ablaufplan

Ablaufplan einer Forschungsbohrung (0=Bohrjahr)