LIAG
 

Landstreamer

Die Landstreamertechnik wird im LIAG seit  2006 entwickelt und eingesetzt.

Für flachseismische Reflexionsmessungen auf festen oder versiegelten Oberflächen hat sich dieses System durch seine Flexibilität, einfachen Aufbau und durch variable Untersuchungen lokaler Gegebenheiten bewährt.
Großer Vorteil bei seismischen Scherwellenmessungen ist die Unterdrückung der Oberflächenwelle.

Komponenten des LIAG-Landstreamers in zwei unterschiedlichen Ausführungen:
a) nicht wechselbare Auflage, b) wechselbare Auflage.

Der Aufbau der Streameranlage besteht aus vier Bausteinen.
1. Gurtband, orange, 100 mm breit mit 12000 daN
2. Landstreamergrundplatte mit 3 Auflagepunkten, austauschbaren abriebfesten Stahlauflagen in Radform für den normalen Einsatz auf Beton, Teer und Steinen oder abriebfeste Kunststoffauflagen in Radform für empfindliche Hallenböden
3. Geophongrundplatte (Koppelplatte) für die Montage von verschiedenen Geophontypen - (Horizontal-, Vertikal-, 3-Komponenten – Geophone )
4. Kabelschutzführung aus robustem orangem Planenstoff mit eingenähtem Reißverschluss

Landstreamergrundplatte mit Kunststoffverschleißscheiben für empfindliche Bodenbeläge z.B. in Industrie – Werkshallen.

Anwendungsbeispiele

Im LIAG wurde erstmals im Februar 2006 ein Landstreamer mit 72 Kanälen und 1m  Geophonabstand in der Südstadt Hannover eingesetzt.
Ausrüstung: 14Hz Horizontal – Geophone, analoges Messkabel mit Müllerclips  (5m Abgriffabstand).

Landstreamer im Feldeinsatz. 1. Nachtmessung in Hannovers Südstadt, 2. und 3. Scherwellenseismik mit Landstreamer und Scherwellenvibrator im Hafen von Trondheim, 4.Landstreamerarbeiten in Industriehallen.

Die Landstreamer im LIAG:

2x Horizontallandstreamer mit jeweils 120 Kanälen  1m Geophonabstand
1x Vertikallandstreamer mit 120 Kanälen 1m Geophonabstand
1x 3- Komponentenlandstreamer mit 240 Kanälen 1m Geophonabstand
1x Horizontallandstreamer mit 24 Kanälen 0,3m Geophonabstand

Für die Landstreamertechnik kommen neue analoge Messkabel mit wasserdichten Steckern zum Einsatz, die im LIAG entwickelt wurden.