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Elektrophonik - Konzept für die gemeinsame Nutzung von Geoelektrik und Seismik

Motivation

Die Geoelektrik und die Seismik platzieren ihre Sensoren (Elektroden, Geophone) in äquidistanten Abständen entlang eines Messprofils. Deshalb lag es nahe, die Messtechnik miteinander zu verknüpfen. Aus methodischer Sicht kann mit einer synchronen Erfassung beider Verfahren die Mehrdeutigkeit verringert werden und so in eine gemeinsame Auswertung münden.

Elektrophon (blau), angeschlossen an der Elektronikbox

Technik

Das Geoelektrik-Seismik-Messsystem besteht z. Zt. aus zwei Kabelsträngen mit je 24 Elektrophonen in 2 m Abstand, eine geoelektrische Kartierungsapparatur (Lippmann 4 Punkt light 10 W) und zwei seismische Einheiten (Geoden, Geometrics). Beide Apparaturen werden von einem Notebook aus gesteuert. Die Elektrophone und die Kabelstränge konnten in mehreren Versuchsmessungen erfolgreich erprobt werden. Besonders eindrucksvoll ist der zeitsparende synchrone Ablauf der beiden Messverfahren auf einem Notebook.

Vorteile:

  • Ein Aufbau – zwei Messverfahren
  • Kostengünstige Zusammenstellung von Standardprodukten der Geoelektrik und Seismik
  • Keine Softwareentwicklung
  • Nutzung vorhandener Komponenten
  • Vollwertiges Geoelektrik- und Seismiksystem
  • Spezialentwicklung:

    • Elektrophon-Anschlussstrang und Elektrophone

 

Ansprechpartner

Wolfgang Südekum
 +49 (0)511 643-3761

Dr. Thomas Günther
 +49 (0)511 643-3494