LIAG
 

Mobile Elektroden Gruppe (MEG)

Natürliche oder durch Einwirkung des Menschen hervorgerufene künstliche Veränderungen des homogenen Aufbaus der oberen Erdschichten können mit geoelektrischen Kartierungen nachgewiesen werden.

Mit Hilfe von Elektroden und Sonden wird der scheinbare spezifische elektrische Widerstand flächenhaft kartiert. Je nach Elektrodenkonfiguration können Erkundungstiefen bis 2 m erreicht werden.
Die MEG ist eine Eigenentwicklung des Instituts, mit der das personal- und zeitintensive manuelle Umsetzen der Elektroden überflüssig wird. 14 Elektroden in zwei Reihen werden gleichzeitig pneumatisch in den Boden gepresst. Der Abstand zwischen den Elektroden beträgt 1 m. Zur Bedienung der Messapparatur ist lediglich eine Person erforderlich.
Neben den personellen und zeitlichen Vorteilen erlaubt diese Vorrichtung eine Vielzahl von Elektrodenkonfigurationen und erweitert somit die Interpretation bei geoelektrischen Kartierungsmessungen

Einsatz im Gelände

 

Ansprechpartner

Wolfgang Südekum
 +49 (0)511 643-3761