LIAG
 

Geophysikalische Bohrlochmessung

Großer Messwagen

Die Sektion S5 „Gesteinsphysik und Bohrlochgeophysik“ führt geophysikalische Bohrlochmessungen in „flachen“ (bis 1400 m) und „tiefen“ (bis 6000 m) Bohrlöchern durch, interpretiert diese Ergebnisse und entwickelt neue Bohrloch-Messtechniken. Die Kombination und Interpretation der verschiedensten physikalischen Parameter verbessert das Verständnis grundlegender Gesteins­ und Reservoir-Eigenschaf­ten, wie sie z.B. als Eingangsparameter im Bereich Hydrogeophysik, Bodengeophysik sowie Geothermie und CCS (Carbon Capture & Storage) benötigt werden. Diese Parameter bilden damit wichtige Eingangsgrößen für viele Projekte in den Schwerpunkten.

Im Fokus der Untersuchungen stehen dabei insbesondere drei Forschungsbereiche:

  • Die Erkundung und Charakterisierung des Temperaturfeldes im tiefen Untergrund sowie
  • die Teilnahme an Forschungsbohrungen im Rahmen des International Continental Drilling Program (ICDP) mit paläo-geophysikalischen Forschungsbeiträgen und
  • die Anwendung einer kleinkalibrigen NMR-Bohrlochsonde in Kombination mit Labor- und Oberflächen-NMR zur Charakterisierung relevanter Prozesse im Bereich der Hydro- und Bodengeophysik.

Der Sektion stehen dafür zwei Bohrlochmessfahrzeuge zur Verfügung:

  • Ein „kleiner“ Messwagen auf Mercedes Benz Sprinter Basis für geophysikalische Bohrlochmessungen im oberflächennahen Bereich (bis 1400 m Tiefe).
  • Ein "großer" Messwagen, MAN TGL-240 10 t, für geophysikalische Bohrlochmessungen bis 6000 m Tiefe. 
 

Ansprechpartner

Dr. Thomas Wonik +49 (0)511 643-3517

MitarbeiterInnen im Forschungsfeld

Dr. Henrike Baumgarten +49 (0)511 643-3540

Dr. Raphael Dlugosch +49 (0)511 643-3485