Gleichstellung - Chancengleichheit
Im LIAG verpflichten wir uns aufgrund der inneren Überzeugung, die europäischen Gender Aspekte zu fördern. Neben dieser Selbstverpflichtung steht uns seit 1998 das Niedersächsische Gleichberechtigungsgesetzes (NGG) zur Verfügung, um die Gleichstellung aktiv voran zu treiben. Seit 2006 stützt das über die Gleichstellung der Geschlechter hinausgehende Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) diese Arbeit.
Der naturwissenschaftliche Arbeitsbereich der Geophysik ist stark von männlichen Beschäftigten geprägt. Gleichstellung konnte aktiv dazu beitragen, dass die Aufmerksamkeit der Personalverantwortlichen auf dieses Ungleichgewicht gerichtet wurde und bei Personalauswahlverfahren das Potenzial der Frauen stärker berücksichtigt wurde. Unsere Bemühungen, eine Gleichstellung der Geschlechter zu erreichen, tragen inzwischen Früchte. So konnten wir in den letzten Jahren zunehmend ein ausgewogenes Verhältnis in den Einstellungen von neuem Personal verzeichnen.
Die aktuellen Zahlen zeigen, dass es weiterhin Ziel bleiben muss, Frauen bei der Besetzung unbefristeter Stellen und in der Führungsebene zu etablieren.
Bessere Chancen in der Karriere möchten wir unseren Frauen über gute Qualifizierungsangebote ermöglichen. Neben fachlicher Qualifikation soll auch die Vorbereitung auf mögliche Führungspositionen dabei berücksichtigt werden. Unterstützt werden unsere Beschäftigten dabei von den Vorgesetzten, die durch einen regelmäßigen Austausch die Qualifikation begleiten.
Die Leibniz-Gemeinschaft hat als erste der nicht-universitären Wissenschaftsorganisationen auf ihrer Mitgliederversammlung am 28. November 2008 beschlossen, die von der DFG verabschiedeten „Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards“ umzusetzen. Das LIAG achtet diese Standards und erarbeitet Verbesserungen, sofern Defizite deutlich werden.
Näheres zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.





