LIAG

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Stand vom 27.10.2014

Erste Ergebnisse der seismischen Messunge am Rodderberg Vulkan wurden vom LIAG im August 2013 in der Zeitschrift First Break veröffentlicht und sind dort nachzulesen. Im Rahmen des Projektmoduls S-SEIS ist war ein erstes Seismik-Profil noch verlängert worden, so dass es nun den ganzen Krater quert. Die Ergebnisse der Bohrlochmessungen wurden bei der Auswertung des Seissmikprofils einbezogen. Für die Messungen im Gelände wendete das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik, Hannover, ein auf die Fragestellung optimiertes Verfahren an.

Die drei Bohrlöcher der Forschungsbohrung Rodderberg ROD11-1 mit  164,4 m Tiefe, ROD11-2 mit 74 m Tiefe und ROD11-3 mit 102 m Tiefe sind fertiggestellt und als Grundwassermesstellen ausgebaut worden.

Erste Bohrergebnisse sind im September 2014 in der Zeitschrift der Deutschen Geowissenschaftlichen Gesellschaft veröffentlicht worden und sind dort nachzulesen. Dort werden im wesentlichen die Untersuchungen an Spülproben, zerstörungsfreie geophysikalische Messungen an Bohrkernen und geophysikalische Messungen in den Bohrlöchern in Beziehung gesetzt und im Hinblick auf die Abfolge mehrerer Warm- und Kaltzeiten interpretiert.

Die Bohrkerne befinden sich zurzeit weiterhin im Geozentrum Hannover in einem Kühlraum (+4°C). Die zum Teil bis 3 m langen Bohrkerne waren inzwischen in 1 m Stücke portioniert worden, um sogenannte zerstörungsfreie geophysikalische Untersuchungsverfahren durchführen zu können. Diese sind nun abgeschlossen. Die Bohrkerne, die sich in luft- und lichtdichten undurchsichtigen Kunststoffrohren befinden, waren ungeöffnet mit geophysikalischen Messverfahren untersucht worden. Es werden zum Beispiel bestimmte magnetische und elektromagnetische Eigenschaften des Kernrohr-Inhaltes bestimmt. Mit der systematischen Öffnung der Kerne ist noch nicht begonnen worden.

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